Geschichte

Büdingen erhält wertvolle archäologische Funde
Der Büdinger Geschichtsforscher Dr. Walter Nieß überreichte vor kurzem Bürgermeister Erich Spamer zwei Sammlungskomplexe aus dem Besitz einer hiesigen Pädagogenfamilie. Dieses wertvolle Geschenk an die Stadt umfasst Funde aus dem Kreischborn bei der Remigiuskirche und Stücke aus verschiedenen Fundorten. ... Artikel lesen
Künstlich: Ehemaliger Soldat bewacht Radweg
Mächtig thront er nicht weit entfernt von seinem ehemaligen Arbeitsplatz am Limes. Ausgerüstet mit Speer und Schild, Langschwert und Dolch: ein römischer Hilfssoldat, wie er im ersten Jahrhundert nach Christi ausgesehen haben mag, als Skulptur erschaffen aus Baustahl von dem Altenstädter Künstler Tim Schnitzer in rund 150 Arbeitsstunden... Artikel lesen
Wetterauer Schweinchen kehrt für wenige Wochen in seine Heimat zurück
Sonderausstellung „Idole – Kunst aus der Jungsteinzeit – Götter der Fruchtbarkeit“ im Friedberger Wetterau-Museum endlich komplett. Rechtzeitig zu den Osterfeiertagen wird die seit Anfang Dezember laufende Ausstellung im Wetterau-Museum um ein weiteres Highlight ergänzt. Das normalerweise in der Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt gezeigte Tonidol kam erst kürzlich von einer Ausstellung im Osnabrücker Landesmuseum zurück und ist nun in den Friedberger Ausstellungsräumen zu bewundern... Artikel lesen
„Seht, welch kostbares Erbe“ - Die Wasserburg in Bad Vilbel
Die Wetterau ist eine uralte Kulturlandschaft mit einer Vielzahl von Baudenkmalen. 3.000 Gebäude beziehungsweise Ensembles stehen im Wetteraukreis unter Denkmalschutz und sind damit vor Veränderungen zunächst einmal geschützt. „Denkmalschutz gewinnt bei der Suche nach regionaler Identität, gerade im Zeitalter der zunehmenden Globalisierung, eine neue Bedeutung“, wirbt Landrat Rolf Gnadl, Baudezernent des Wetteraukreises für den Denkmalschutz. In einer Serie wollen wir sechs herausragende Kulturdenkmale in der Wetterau vorstellen ... Artikel lesen
„Seht, welch kostbares Erbe“ - Schloss Ortenberg: Eine klassizistische Residenz für den Grafen
Seit 850 Jahren thront die Burg über dem kleinen Residenzstädtchen Ortenberg, am Rande der Wetterau. Die Burgherrenfamilien haben im Laufe der Jahrhunderte häufig gewechselt. Als Hauptanteilseigner haben sich die Grafen zu Stolberg seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Ortenberg durchgesetzt. Heute ist das Schloss Wohnsitz von Graf und Gräfin zu Stolberg-Wernigerode mit ihren Kindern... Artikel lesen
„Seht, welch kostbares Erbe“ - Einst Wasserburg – Jetzt nur noch Wassergräben
In dem stillen Brachttal, dessen Höhen sanft zu beiden Seiten ansteigen, grüßt schon von fern der dreifach abgesetzte zwiebelförmige Kirchturm der Gemeinde Burgbracht. Wenn man heute durch das meist von Bauern bewohnte Dorf fährt, kann man sich schwer vorstellen, dass hier vor rund 500 Jahren ein sehr geschäftiges Treiben herrschte und sich auf der linken Brachtseite eine stolze Wasserburg erhob, die vermutlich zum Schutze der damals vorhandenen Eisengruben errichtet wurde... Artikel lesen
„Seht, welch kostbares Erbe“ - Die Sanierung der Büdinger Festungsanlagen
Baugestalt und Ausstrahlung des alten Büdingen werden wesentlich vom Sandsteinrot seiner Mauern und Türme bestimmt. Im Unterschied zu den üblichen Stadtmauern, die bei vielen der kleinen Städte unseres Landes zumindest als Relikte erhalten sind, wurde hier zwischen 1480 und 1520 eine mächtige Fortifikation erbaut. Den bei anderen Festungsstädten folgenden wehrtechnischen Neuerungen war Büdingen nicht ausgesetzt, es kann somit als einzigartiges Beispiel der frühesten Epoche des Festungswesens in Deutschland gelten... Artikel lesen
Ein kostbares Erbe, das es zu bewahren gilt
In der Zeit vom 01. März bis 05. April 2007 wird im Dienstleistungszentrum der Kreisverwaltung am Friedberger Europaplatz die Ausstellung „Seht, welch kostbares Erbe! - Bedrohte Baudenkmale in Deutschland“ gezeigt. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der deutschen Stiftung Denkmalschutz gezeigt wird, lenkt den Blick auf ein Thema, was in der letzten Zeit allzu oft in Vergessenheit geraten ist. „Denkmalschutz ist keine Liebhaberei von einigen spinnerten Fachleuten, sondern ein aktiver Beitrag, um unser gemeinsames kulturelles Erbe zu bewahren.“... Artikel lesen
Mehr als 1.600 Denkmale abrufbar im Internet
Wetteraukreis (pdw). Der Wetteraukreis mit seinem Altkreis Friedberg gehört zu den ersten hessischen Kreisen, für die die Denkmaltopographie im Internet abrufbar ist. Mit der Internetadresse www.denkmalpflege-hessen.de eröffnet sich für die Besucherinnen und Besucher eine hervorragend aufgebaute Präsentation die zum Forschen und Stöbern gleichermaßen einlädt..... Artikel lesen
Über 400 Jahre alte Wasserleitung in Nieder-Wöllstadt entdeckt
Rätsel um das Alter der 2006 aufgefundenen Holzwasserleitung mit Hilfe der Dendrochronologie gelöst... Artikel lesen
Handelsinteressen zwischen Vogelsberg und Spessart 1601/02: 
Warentransport auf der Kinzig oder auf der Frankfurt-Leipziger Landstraße?
Graf Wolfgang Ernst zu Ysenburg und Büdingen (1560–1633), der nach beinahe 100jähriger Teilung des ysenburgischen Hauses in eine Ronneburger und eine Birsteiner Linie den ysenburgischen Besitz wieder in seiner Hand vereinigte, wird in geschichtlichen Darstellungen gern als zupackender Machtpolitiker geschildert, als Gerechtigkeit liebender Verfechter des Calvinismus, der die lutherische Konfession aus seinen Landen verdrängte, als Gründer des heute nach ihm benannten Gymnasiums in Büdingen und als Politiker, der schließlich 1628 die Regierung an seine fünf Söhne und einen Enkel abtrat und damit die ysenburgische Herrschaft ohnmächtig den Wirren der Zeit auslieferte ... Artikel lesen
Eberhard von Lauter, Statthalter der Staufer in Italien Teil 1
Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152-1190) hatte nach dem Frieden von Konstanz im Jahre 1183 mit der „Befriedung" der lombardischen Städte begonnen. Er stützte sich dabei insbesondere auf seinen damaligen Kanzler, den Erzbischof Christian I. von Mainz (1165-1183). Dieser beschränkte seinen Einsatz nicht allein auf die politische Beratung des Kaisers, sondern er griff oft recht eindeutig als Feldherr in das Geschehen in Norditalien ein. Unter seiner Führung stand eine ganze Reihe von Ministerialen aus der Pfalz und aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sie waren nicht allein im Kriegsdienst eingesetzt, vielmehr übernahmen sie auch zahlreiche Hoheits- und Verwaltungsaufgaben. Sehr viele Ministerialen hatten bereits in Deutschland ähnliche Aufgaben gelöst und brachten deshalb eine gewisse Vorbildung für ihren Einsatz in Italien mit.
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Eberhard von Lauter Teil 2
Damit war Eberhard von Lauter praktisch Statthalter der Staufer in der Toskana. Er hatte so umfassende Vollmachten, dass er nicht nur Gerichtsherr war, sondern er konnte auch nachgeordnete Beamte ernennen. Die Einziehung der Heeressteuer, das „fodrum regale", unterstand seiner Hoheit. Damit war er mit der gesamten damaligen Logistik der staufischen Politik und der Feldzüge in Norditalien betraut. Er hielt sich dabei oft in unmittelbarer Nähe des Kaisers auf. Wir finden ihn im Oktober 1220 in Bologna und im November noch in Siena. Sicherlich hat er auch am 22. November 1220 an der Kaiserkrönung Friedrichs II. in Rom teilgenommen. Sein Amt als „Nuntius specialis Toskanae" legte er allerdings am Ende des Jahres 1220 nieder. Er war danach nur noch einfacher Ministeriale in der Begleitung des Konrad von Scharfenberg
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Das Südreich der Staufer und die Herren von Lauter - Teil 1
Den Grundstock zu einem Einflussgebiet deutscher Politik in Italien hatte Karl der Große (768-814) gelegt. Im Jahre 774 hatte er mit der Eroberung des Langobardenreiches in Oberitalien Fuß gefasst und im Jahre 800 durch seine Krönung in Rom hierzu die Anerkennung des Papstes Leo III. erlangt. Die deutschen Könige aus dem sächsischen Hause (919-1024) setzten diese Tradition fort. König Otto der Große (936-973) zog erstmals im Jahre 951 zur Festigung seiner Herrschaftsansprüche nach Italien und wurde in Pavia zum König gewählt. Im Jahre 962 wurde er nach einem zweiten Italienzug als deutscher König vom Papst zum römischen Kaiser gekrönt
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Das Südreich der Staufer und die Herren von Lauter - Teil 2
Nach einem im Jahre 1172 durch die Stadt Florenz angezettelten erfolgreichen Aufstand der Bürger von San Miniato gegen die Staufer hatte der Mainzer Erzbischof Christian von Buch (1165-1183) die Stadt zerstört, wobei viele Bürger umgekommen waren. Im Jahre 1199 wurde die Stadt durch den toskanischen Städtebund aus päpstlicher Herrschaft zurückerobert. Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1215-1250) hatte die Stadt wieder fest in Händen
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Zur Geschichte der Ysenburger Hecken
Eine Zusammenstellung geschichtlicher Vorgänge im Umfeld eines Forstreviers
1. Die Ysenburger Hecken. Eine zu Wald gewordene Gemarkung
Im Gebiete des ehemaligen Kreises Gelnhausen bestanden außer den heute vorhandenen Siedlungen früher zahlreiche Ortschaften, die im Laufe der Zeit eingegangen und wüst geworden sind und deren Namen sogar vielfach in Vergessenheit gekommen sind. Solche Ortschaften werden als Wüstungen bezeichnet, selbst wenn dort kein Stein mehr an sie erinnert. Doch sind selbst bei den völlig ausgegangenen Orten nicht sämtliche Spuren verschwunden ... Artikel lesen
Über das Wildhüten in Niddas vergangenen Zeiten
Wie schon aus dem bebilderten Jagdbuch "Die Niddaer Schweinshatz" (1633) und anderen alten Quellen über das Weidwerk geschlossen werden kann, muss der Wildbestand im weiträumigen Niddaer Forst früher sehr beträchtlich gewesen sein. Man stelle sich nur vor, dass auf dieser Niddaer Schweinshatz vom Spätherbst 1633 in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 16. November allein 496 Wildschweine zur Strecke gebracht wurden ... Artikel lesen
Was trug eine Frau zu Beginn des 16. Jahrhunderts
Ein Blick in die Frauenmode der Wetterau
Wann und auf welche Weise das Geschlecht derer von Glauburg nach Frankfurt gekommen war, ist urkundlich bisher nicht nachzuweisen gewesen. Fest steht auf alle Fälle, dass das Rittergeschlecht „von Glauberg" in zahlreichen mittelalterlichen Urkunden der Wetterau vorkommt und vor allem in Gelnhausen und Frankfurt höchste Verwaltungsstellen innehatte. Die Stammburg, deren Geschichte von ungezählten Sagen umrankt ist, befand sich auf dem bekannten Glauberg im Kreis Büdingen. Davon soll jedoch heute nicht die Rede sein, sondern von einer würdigen Vertreterin der Familie von Glauburg, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts lebte... Artikel lesen
Der Tiergarten von Birstein
Die Tiergärten und die Einführung des Damwildes in der Grafschaft Ysenburg
Ein Mandat Kaiser Karls des V. vom 2. Juni 1556 legte dem Grafen Reinhard zu Ysenburg und Büdingen in Birstein die Schlichtung eines Streits mit seinem Bruder Anton nahe. In dieser kaiserlichen Mandatsschrift heißt es u. a.: "... dass Du auch noch etliche Hundert schöner Buchstämme, noch innerhalb eines halben Jahres, zu Zaunstecken eines Tiergartens, daselbst zu Birstein im vielbemehlten Büdinger Wald hauen und wegführen lassen ..."... Artikel lesen
Die Wolferburg Teil I
Welche Spuren gibt es von dieser sagenumwobenen Burg? Welche Hinweise schlüsseln ihre Vergangenheit auf? Die Burg liegt 200 Meter über dem Brachttal bei Hesseldorf, fast gleichhoch mit der weiten Hochfläche des Weiherhofs bei Wittgenborn. Mehr oder weniger gut erhaltene künstliche Steinwälle lassen den Schluss zu, dass die Wolferburg gleich den Ringwällen im gegenüberliegenden Vorspessart als Fliehburg gedient hat ... Artikel lesen
Die Wolferburg Teil II
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Erinnerungen an die Vogelsbergbahn
Zum Jahrestag ihrer Eröffnung am 1. April 1906
Unser Vogelsberg ist lange ein Stiefkind des Verkehrs gewesen und ist es im Nordwesten bis heute geblieben, dort, wo widrige Zeitumstände das bis 1914 von Regierung und Landtag genehmigte Ohmtalprojekt zum Erliegen brachten und weitere Bestrebungen für eine durchgreifende Linie des Verkehrs Nidda – Schotten – Ulrichstein – Alsfeld in Vergessenheit geraten ließen ... Artikel lesen
Die Falkenjagd
Die Jagd mit Stossvögeln, auch Vogelbaize oder das Federspiel genannt, ist uralt, Schon zu Zeiten Karl des Großen war sie in Gebrauch und Karl hatte angeordnet, dass an jedem seiner Höfe entsprechende Baizvögel gehalten werden sollten. Das Recht über das Halten und Auffinden von verflogenen Vögeln wurde eigens in den ältesten Gesetzbüchern, besonders auch im Sachsen- oder Schwabenspiegel, ausführlich behandelt. Die Falkenjagd war die vornehmste Jagd und kein geringerer wie Kaiser Friedrich II. schrieb ein Buch über diese Jagdart mit dem Titel "De arte venandi cum acibus" ... Artikel lesen
Ein „Ronneburg“- Gemälde von Victor Melior
Im Januar 2004 erwarb ein Büdinger Bürger das Ölgemälde der "Ronneburg" des Großherzoglichen Hofbaurats und Malers Victor Melior (1820–1910) aus Büdingen auf einer Antiquitätenmesse in Wiesbaden. Das Gemälde zeigt die südwestlich von Büdingen auf einem Basaltkegel gelegene "Ronneburg", die sich seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Grafen und späteren Fürsten zu Ysenburg und Büdingen befindet ... Artikel lesen
Die Fehde und der Zerfall des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ... Artikel lesen
Anmerkungen zur Epoche des Mittelalters und seiner wissenschaftlichen Erforschung
aus "Büdingen im späten Mittelalter" Büdinger Geschichtsverein 2003 ... Artikel lesen
Geschichtliches von Ober-Seemen
Ober-Seemen ist ein oberhessisches Dorf am südwestlichen Rand des Vogelsberg. Es gehört noch zum Wetteraukreis obwohl es geografisch schon zum Hohen Vogelsberg zuzurechen ist. Seit 1971 gehört Ober-Seemen zur Gemeinde Gedern. Ober-Seemen liegt am Ende des Seementals, das sich von hier in südliche Richtung erstreckt. Zur Hälfte liegt das Dorf noch im Naturpark Hoher Vogelsberg. Die mittlere Höhe der Gemarkung, die sich zwischen 350m und 600m über NN befindet beträgt ca. 460m Höhe ... Artikel lesen