Wetteraukreis (pdw). Der Wetterauer Kulturpreis des Jahres 2010 geht in diesem Jahr an das Varieté-Projekt Voilà mit der Leiterin Sandra Morgantti der freien Waldorfschule Bad Nauheim. Das hat der Kreisausschuss des Wetteraukreises auf Vorschlag der Jury für den Kulturpreis des Wetteraukreises beschlossen.
Der Kreisausschuss folgt damit der Empfehlung der Jury, die vor allem mit dem hohen Niveau des Varieté-Projektes argumentiert hat. „Die Qualität und die Professionalität der Varieté-AG der Waldorfschule reicht weit über das an Schulen übliche Niveau hinaus. Das beweisen die regelmäßigen Auftritte von Jugendlichen der Varieté-AG, etwa beim Neujahrs-Varieté der OVAG und die Tatsache, dass mittlerweile sechs der früheren Absolventen nach dem Abitur an der Waldorfschule die staatliche Artistenschule in Berlin besuchen und mittlerweile auch als Profis auf europäischen Bühnen arbeiten“, so der Landrat.
Die Idee, ein Varieté an der Waldorfschule in Bad Nauheim zu gründen, entstand im Jahre 2002. Seither trainieren in der Varieté AG regelmäßig 70 Schülerinnen und Schüler mit einem ganz großen persönlichen Ziel, nämlich raus aus dem Alltag und hinein ins Rampenlicht der Showbühne. Die erste Aufführung fand im Juli des Jahres 2003 statt. Seitdem gibt es im schuleigenen Theaterraum im Sommer regelmäßig Veranstaltungen, die mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher anlocken.
Sandra Morgantti, die jahrelang beim Zirkus Roncalli als Trapezkünstlerin tätig war und jetzt als Sportpädagogin an der Freien Waldorfschule in der Wetterau arbeitet, versteht es hervorragend, Kreativität, Phantasie und Kraft, die im Jugendalter steckt, erkennbar, spürbar und erlebbar zu machen. Unter ihrer Anleitung lernen die Jugendlichen aus sich selbst heraus Phantasiekräfte zu entwickeln, sie lernen Körperbeherrschung und sie lernen sich auf ganz neue Weise kennen. Bestehende Vorurteile werden abgebaut, das gemeinsame Üben schweißt die sehr unterschiedlichen Jugendlichen zusammen. Dabei lernen sie auch mit Konflikten und Krisen umzugehen und Niederlagen zu verarbeiten.
Frau Morgantti berichtet von Schülerinnen und Schülern, die vormals zurückhaltend und mit wenig Selbstvertrauen ausgerüstet waren. Gerade dieses Selbstvertrauen wurde dadurch aufgebaut, dass sie zu Leistungen geführt werden und diese auch dem Publikum darbieten, die sie selbst vorher nicht für möglich gehalten haben.
Die Verleihung des Kulturpreises soll im Herbst des Jahres stattfinden. Der Veranstaltungsort ist noch nicht ausgewählt, ein genauer Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben.
Wetteraukreis (pdw). Unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ steht die 3. Interkulturelle Woche in der Wetterau. Die bundesweite Veranstaltung findet zum dritten Mal auch in der Wetterau ihren Niederschlag, a-bermals mit deutlich ausgeweitetem Programm. 29 Veranstaltungen und knapp 40 Veranstalter beteiligen sich an dieser Interkulturellen Woche, die mittlerweile drei Wochen andauert. „Ziel ist es, mehr Aufmerksamkeit für das Thema Integration zu gewinnen“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith bei der Vorstellung des Programms.
„Acht Prozent der Menschen in der Wetterau haben keinen deutschen Pass. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund liegt aber deutlich höher. Rund jeder fünfte Wetterauer hat keine deutschen Wurzeln. Sie tragen zur bunten Vielfalt unserer Kultur bei“, betonte Sozialdezernent Veith.
Migranten wollen sich engagieren
„Wir wollen die Interkulturelle Woche in den Veranstaltungskanon des Wetteraukreises fest etablieren. Integration ist eine langfristige Aufgabe und keine Einbahnstraße. Beide Seiten sind dazu aufgerufen, sich zu bewegen. Dafür ist der Dialog, der im Rahmen der Interkulturellen Woche hergestellt werden soll, der richtige Rahmen.“ Veith kündigte an, das Thema Integration noch stärker in den Fokus rücken zu wollen. „Als aufnehmende Gesellschaft müssen wir aber auch stärker auf Migrantinnen und Migranten eingehen. Nach einer Studie der Bundesregierung wollen sich mehr als 40 Prozent der Migranten bürgerschaftlich engagieren. Vor allem bei der Verbesserung des Wohnumfeldes. Dieses Interesse müssen wir verstärkt aufgreifen und auch auf andere Felder der Gesellschaft lenken“, so Veith.
Ohne Sponsoren geht es nicht
„Ohne die Unterstützung von Sponsoren ist die Interkulturelle Woche nicht möglich“, betonte Josef Bercek, der im Fachbereich Jugend, Familie und Soziales als Integrationsbeauftragter wirkt. Neben Sparkasse Oberhessen und OVAG unterstützen die Unternehmen Hess Natur, Küchenstudio Kern, Vetters Containerservice und FLT Kröll die Interkulturelle Woche. Besonders erfreulich sei die zunehmende Beteiligung der Kulturämter in den Wetterauer Kommunen. „Mittlerweile gehört die Interkulturelle Woche in die Kulturlandschaft der Wetterau“, so Bercek.
Für Andreas Matlé von der OVAG ist die Beteiligung des Energiekonzerns eine Selbstverständlichkeit für diese sinnvolle Veranstaltungsreihe. Auch Bernd Kunzelmann von der Sparkasse Oberhessen lobte die Veranstaltung: „Was gut für die Region ist, unterstützen wir gerne und Integration ist gut für die Region.“ Kai Engel von Vetter’s Containerservice in Bad Nauheim hat eine Vielzahl von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund, man habe hier sehr gute Erfahrungen gemacht. Das konnte auch Bernd Kröll von FLT Kröll in Butzbach bestätigen. „Wir müssen mehr die Chancen sehen, die Migranten durch die Befruchtung unserer Kultur und Gesellschaft bringen.“
Die Interkulturelle Woche beginnt in der Wetterau zwar schon am 16. September, offiziell eröffnet wird sie aber erst einen Tag danach mit einem Konzert der Amsterdam Klezmer Band. Am 17. September um 20 Uhr im Kulturforum Dortelweil beginnt das Konzert dieses furiosen und poetischen Live-Acts, das jüdischen Klezmer und Musik vom Balkan mit Folklore aus der Türkei und aus Griechenland vermischt, noch ein wenig Jazz, Electronica und Punk hinzufügt und dadurch einen unwiderstehlicher Party-Mix kreiert. Keine Band für Klezmer-Puristen, hat doch „die Band die Klezmer Musik aus den Konservatorien wieder auf die Straße zurückgeholt“, wie das Veranstaltungsprogramm die niederländische Tageszeitung NRC zitiert. Veranstalter des Konzerts ist die Stadt Bad Vilbel und der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales des Wetteraukreises.
Am Donnerstag, 16. September, ist das Theaterstück Jihad mon Amour in einer Aufführung von BAALnovo, Theater über die Grenzen aus Offenburg/Straßburg, zu sehen. Es beginnt um 19 Uhr im Kinder- und Jugendhaus „Alte Feuerwache“ in Bad Nauheim und stellt die spannende Frage: Kann in einem Moment der nahenden Katastrophe Liebe entstehen? Was muss passieren, damit ein gewaltbereiter Gotteskrieger aus seiner Hassspur springt? Veranstalter ist die Stadt Bad Nauheim.
Um ein gänzlich anderes Metier geht es am Samstag, 18. Sepember in Butzbach, wo im Schrenzerstadion die Fußballweltmeisterin Sandra Minnert zu Gast ist und sich alles um Fußball und Selbstverteidigung für Mädchen dreht. Veranstalter sind die Stadt Butzbach, der Shotokan-Club Butzbach, der SVP Fauerbach und der Sportkreis Wetterau.
Unter der Frage Angekommen in der Wetterau?! stellen sich am 21. September die beiden Herkunftsländer Pakistan und Eritrea vor. Die Fachstelle Sonstige soziale Hilfen und Migration lädt von 10 bis 14 Uhr in die Bismarckstraße 2 in Friedberg ein. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Au clair de la lune…“ zum Thema Fluchtursachen. Dazu gibt es Gelegenheit zu Information und Begegnung mit „Angekommenen“ aus Eritrea und Pakistan, dazu Kulinarisches und Musik.
Um Interkulturelle Kompetenz geht es bei einer Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in der Erziehungsarbeit in Kindergarten und Schule. Die Seminarleitung hat Roisin Russ, Veranstalter ist die Fachstelle Jugend, Bildung und Betreuung. Die Fortbildung findet am 20. September von 9:00 bis 16:30 Uhr im Kreishaus in Friedberg statt. Eine weitere Fortbildung zu einem ganz ähnlichen Thema veranstaltet die Fachstelle Jugendarbeit: „Interkulturelles Lernen - Kulturelle Vielfalt gestalten“. Sie richtet sich vor allem an pädagogische Fachkräfte in der Jugendarbeit findet am Wochenende vom 24. bis 26. September im Jugendgästehaus Hubertus statt.
Zu einer Lesung zu Wladimir Kaminer laden die Veranstalter von „Friedberg lässt lesen“ am Freitag, 24. September in das Verwaltungsgebäude der OVAG in der Hanauer Straße in Friedberg ein. Wladimir Kaminer liest aus seinem bis dahin gedruckten Werk „Meine kaukasische Schwiegermutter“.
Afrokaribische Klänge und Gospel mit den Birmingham Singers aus England, die eigentlich aus der Karibik kommen, sind am 25. September in der Evangelischen Kirche in Beienheim zu hören. Sie ist auch Veranstalterin des Konzerts, das um 19.30 Uhr beginnt.
„Amüsement - Eglencelik“ heißt ein Theaterstück des türkischen Tiyatro Diyalog aus Karlsruhe. Es beginnt am 30. September um 19.30 Uhr im Badehaus 2 des Sprudelhofes in Bad Nauheim. „Amüsement - Eglencelik“ ist ein Solostück, das das Leben eines türkischen Gastarbeiters in Deutschland thematisiert. Kulturen prallen aufeinander und auch der Umgang mit der Verschiedenheit ist je nach Kultur anders. Veranstalter ist die Stadt Bad Nauheim.
Mehr Informationen und auch das komplette Programm gibt es im Internet: www.interkulturelle-wetterau.de. Allgemeine Informationen zur Interkulturellen Woche unter www.interkulturellewoche.de.
In fünf Modulen und bei zwei Exkursionen werden bei dieser Ausbildung die Themen Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung, Energiesparen, Regenerative Energien und die didaktische Aufbereitung des Themas vermittelt. Dabei wird sehr viel Wert auf den regionalen Bezug gelegt. Zahlreiche Maßnahmen (Solaranlagen, Wasserkraftwerk, Biogasanlagen, Anpflanzungen nachwachsender Rohstoffe etc.) gibt es bereits, die künftig durch entsprechende Veranstaltungsangebote publik gemacht werden sollen. Dabei kommen auch naturkundliche Beispiele zur besonderen Anschauung nicht zu kurz, z.B. die Frage, warum der Kuckuck unter dem Klimawandel zu leiden hat und welche neuen, wärmeliebenden Insektenarten bereits in die Wetterau vorgedrungen sind.
Erster Termin ist der 13. November 2010, mit einer kleinen Abschlusspräsentation am 02.04.2011 können die Teilnehmer ihr neues Wissen dann unter Beweis stellen. Alle Absolventen erhalten ein Zertifikat.
Die Fortbildungsreihe ist Teil des Projektes "ZukunftsBotschafter" der Umweltwerkstatt, das als UN-Dekadeprojekt von der UNESCO ausgezeichnet wurde. Außerdem ist die Ausbildung im Rahmen der Lehrerfortbildung durch das IQ in Hessen anerkannt.
Wer Interesse hat, erfährt mehr bei einer Informationsveranstaltung, am Montag, den 1. November 2010 um 19.30 Uhr im alten Rathaus Assenheim (Wirtsgasse 1). Anfragen und Anmeldungen werden gerne unter der E-Mail-Adresse anmeldung@umweltwerkstatt-wetterau.de entgegen genommen. Weitere Informationen auf der Internetseite www.ZukunftsBotschafter.de
1. Sonderausstellung im „Heuson-Museum im Rathaus“ - „Schwarz und Weiß - Hochzeitskleidung um 1900“. Aus eigenen Sammlungen und mit Leihgaben in der Markt- und Kaufhalle des „Historischen Rathauses von 1458“ von August 2010 bis Mitte Januar 2011
2. „Tag des offenen Denkmals 2010“
unter dem Motto „Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr“ in und an allen Orten der Denkmallandschaft, auch im historischen Büdingen mit Öffnung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu unterschiedlichen Öffnungszeiten, vor allem in den historischen Rathäusern, dem „Heuson-Museum im Rathaus“ und dem „Uralten Rathaus“, am Sonntag, dem 12. September 2010, von 10.00 bis 17.00 Uhr
3. Heimatkundliche Tagung der Vereinigung für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal e.V. auf dem Herrnhaag im Grafenhaus in Büdingen-Lorbach - Herrnhaag 3 - mit Vorträgen und Besichtigung am Sonntag, dem 26. September 2010, ab 10.00 Uhr
4. Gedenkstunde zum „Tag der Deutschen Einheit“
mit einer Ansprache des ehemaligen Bundespostministers Dr. Christian Schwarz-Schilling, Grußworten aus Wetteraukreis und Stadt Büdingen sowie musikalischer Umrahmung im „Heuson-Museum im Rathaus“ (Sitzungssaal) am Freitag, 1. Oktober 2010, um 20.00 Uhr;
5. Besichtigungsfahrt und Besuch des Unstrut-Hainich-Kreises/Thüringen anlässlich des „Tages der Deutschen Einheit 2010“ im Rahmen der Partnerschaft zwischen Wetteraukreis und Unstrut-Hainich-Kreis, in Thüringen am Sonntag, 3. Oktober 2010, ab 8.00 Uhr
6. Vortragsveranstaltung
mit Herrn Landrat Joachim Arnold und dem Thema „Die Wetterau in Gegenwart und Zukunft“ im „Heuson-Museum im Rathaus“ (Sitzungssaal) am Dienstag, 19. Oktober 2010, um 20.00 Uhr
7. Vortragsveranstaltung
mit Frau Professor Dr. Ursula Braasch-Schwersmann, Marburg, und dem Thema „Geschichte in Bildern - Wigand Gerstenberg von Prankenberg (1457-1522) und seine illustrierten Chroniken von Thüringen und Hessen“ (mit Bildern) in einer Powerpoint-Präsentation im „Heuson-Museum im Rathaus“ (Sitzungssaal) am Dienstag, 16. November 2010, um 20.00 Uhr
8. Vortragsveranstaltung
mit Professor Dr. Alexander Demandt, Lindheim, und dem Thema „Was wäre wenn?
Alternativen zur deutschen Geschichte“ im „Heuson-Museum im Rathaus“ (Sitzungssaal) am Dienstag, 14. Dezember 2010, um 20.00 Uhr
Zu 1.: Von Mitte Juli 2010 bis Mitte Januar 2011
zeigt der Museumsträger, der Büdinger Geschichtsverein, die Sonderausstellung „Schwarz und Weiß - Hochzeitskleidung um 1900“ aus eigenen Sammlungen und mit Leihgaben an authentischer Stelle - nämlich im „Historischen Rathaus von 1458“ und in dessen Markt- und Kaufhalle aus dem späten Mittelalter, wo durch Jahrhunderte hindurch Hochzeitspaare getraut und Hochzeiten gefeiert wurden! In dieser Sonderausstellung wird Hochzeitskleidung in Schwarz und Weiß aus der Zeit um 1900 präsentiert. Traditionelle Accessoires der Hochzeitsmode des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts ergänzen die Ausstellung ebenso wie vergrößerte Original-Hochzeitsfotos von Paaren vorwiegend aus Büdingen.
Texttafeln zur Bedeutung der Hochzeit und Hochzeitsmode als Spiegel der sozialen Wirklichkeit und Lebensumstände - auch in Form der Hochzeitsfotografien - erläutern die Exponate in den Großvitrinen und an den Stellwänden, die in der Markt- und Kaufhalle aufgebaut und gut beleuchtet sind. - Im Museum wird symbolisch das „hohe Fest“, die „hochgezit“, gefeiert, und es mögen viele Besucher und Besucherinnen daran teilnehmen!
Zu 2.: Am Sonntag, dem 12. September 2010, von 10 bis 17 Uhr
findet auch in Büdingen der „Tag des offenen Denkmals 2010“ in allen „Denkmälern“ der Kernstadt und auf dem Herrnhaag statt. Das für alle Denkmäler europaweit festgesetzte Motto lautet „Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr“ und wird da und dort durch Sonderausstellungen, Vorträge und Führungen u.a. veranschaulicht. - In Büdingen geben die einzelnen Gedenk-Stätten Blicke frei in Geschichte und Gegenwart der geschichtsträchtigen Stadt und ihres Umlandes. Kirchen, die vielen Museen, das Schloss und der Herrnhaag sind zu unterschiedlichen Zeiten, aber meistens von 10 bis 17 Uhr geöffnet und werden von fachkundigen Personen betreut. Im „Heuson-Museum im Rathaus“ wird die Sonderausstellung „Schwarz und Weiß - Hochzeitskleidung um 1900“ bei Öffnung des ganzen Hauses und des „Uralten Rathauses“, der Wohnung des Geistlichen der Marienkirche und des heutigen Magazins des Büdinger Geschichtsvereins, von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Über einen Kurzvortrag zum Motto des Denkmaltages am Nachmittag wird noch beraten (Tagespresse beachten!)
Zu 3.: Am Sonntag, dem 26. September 2010, ab 10.00 Uhr
findet im Saal des Grafenhauses, auch Lichtenburg genannt, auf dem Herrnhaag in der Gemarkung Büdingen-Lorbach die diesjährige „Heimatkundliche Tagung 2010“ der Vereinigung für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal e.V. statt. Der Herrnhaag als Tagungsort wurde anlässlich der 50-Jahr-Feier des Vereins der Freunde des Herrnhaag gewählt, der seit 1959/60 für die Leitung der Geschicke der kleinen Brüdergemeinde unter dem Thema „Neue religiöse und soziale Formen der Frömmigkeit im Barockzeitalter“ zuständig ist. Unter diesem Thema findet ein erster Vortrag statt; ein zweiter Vortrag beschäftigt sich mit dem Thema „Der Herrnhaag (1738-1750). Skandal für Zeitgenossen, Ort der Erinnerung für Herrnhuter/Moravians“.
Nach der Mittagspause werden von sachkundigen Führern die Bauten auf dem Herrnhaag vorgestellt. Danach ist ein gemütliches Kaffeetrinken vorgesehen. Alle interessierten Mitglieder und Freunde des Vereins werden gebeten, sich möglichst bald im Museum (Tel. 06042/950032) oder beim 1. Vorsitzenden (Tel. 06042/2853) anzumelden, damit für Fahrgelegenheiten gesorgt werden kann. Die Teilnahme an der Tagung ist frei. Mittagessen und Kaffeetrinken finden im Sitzungssaal statt (gegen geringe Kosten). Bitte, bald und verbindlich anmelden!
Zu 4.: Am Freitag, dem 1. Oktober 2010, um 20.00 Uhr wird in einer Gedenkstunde des Büdinger Geschichtsvereins im Sitzungssaal des „Heuson-Museums im Rathaus“ der Ereignisse gedacht, die vor 20 Jahren zur Herstellung der„Deutschen Einheit“ geführt haben. Die Festansprache wird Herr Bundesminister a.D. Dr. Christian Schwarz-Schilling halten. Andere Ansprachen kommen in Betracht. Der Wetteraukreis und die Stadt Büdingen werden mit Grußworten ihrer Repräsentanten vertreten sein.
Zu 5.: Am Sonntag, dem 3. Oktober 2010, ab 8.00 Uhr
führt der Wetteraukreis als Partner des Unstrut-Hainich-Kreises in Thüringen anlässlich des „Tages der Deutschen Einheit“ eine Besichtigungsfahrt in den Partnerschaftskreis durch und will an Ort und Stelle ein kleines Partnerschaftsfest feiern. Ab 11.00 Uhr wird zur Thiemsburg gewandert, auf der Burg ein Mittagessen eingenommen und anschließend der Baumkronenpfad besichtigt. Ab 15.00 Uhr ist die Weiterfahrt nach Bad Langensalza vorgesehen, wo der Rosengarten und der Japanische Garten sowie ein Stadtrundgang geplant sind. Im Friederikenschlösschen werden die Teilnehmer offiziell begrüßt und es werden Grußbotschaften zum „Tag der Deutschen Einheit“ ausgetauscht.
Die Interessenten aus Büdingen können in einem Bus des Wetteraukreises (ab 8.00 Uhr an der Willi-Zinnkann-Halle) mitfahren und werden gebeten, sich im Museum (Tel. 06042-950032) oder beim 1. Vorsitzenden (Tel. 06042-2853) bald und verbindlich anzumelden, damit die Fahrt sorgfältig geplant werden kann!
Zu 6.: Am Dienstag, dem 19. Oktober 2010, um 20.00 Uhr spricht Herr Landrat Joachim Arnold im Sitzungssaal des „Heuson-Museum im Rathaus“ über das Thema „Die Wetterau in Gegenwart und Zukunft“. Der Vorstand des Vereins glaubte, den „neuen“ Landrat zu einem Vortrag in Büdingen einladen zu sollen, um von ihm „aus berufenem Munde“ zu erfahren, wie er die Situation in jeder Beziehung in der Wetterau sieht und welche Vorstellungen er von ihrer künftigen Entwicklung hat. Herr Arnold wird sicher über die „Landflucht“ im Ostteil des Wetteraukreises und die Rettung der ländlichen Gemeinden sprechen, die ihn bewegen, wie seine Äußerungen über die Vulkan-Landschaft zeigen. Man darf gespannt sein auf seine Vorstellungen von der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Wetterau!
Zu 7.: Am Dienstag, dem 16. November 2010, um 20.00 Uhr
kommt Frau Professor Dr. Ursula Braasch-Schwersmann aus Marburg nach Büdingen und spricht im Sitzungssaal des „Heuson-Museums im Rathaus“ über das Thema „Geschichte in Bildern - Wigand Gerstenberg von Frankenberg (1457-1522) und seine illustrierten Chroniken von Thüringen und Hessen (mit Bildern)“ in einer Powerpoint-Präsentation, so dass für Ohren und Augen Vielfältiges geboten wird.
Frau Braasch-Schwersmann hat an der Philipps-Universität Marburg studiert und promoviert und war dann am Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde tätig, dessen Leitung sie bald übernahm. Seit Jahren ist sie auch Honorarprofessorin an der Philipps-Universität. Zur Thematik ihres Vertrags weist Frau Braasch-Schwersmann darauf hin, dass die heutigen Länder Thüringen und Hessen nur wenige Berichte aus dem Mittelalter besitzen. Zu ihnen gehören die „Landeschronik von Thüringen und Hessen“ sowie die „Stadtchronik von Frankenberg“ an der Eder. Ihr Autor ist der in Diensten der Landgrafen von Hessen stehende Geistliche Wigand Gerstenberg. Die beiden Ende des 15. Jahrhunderts von ihm selbst handschriftlich verfassten Werke gehören zu den Schätzen der Universitätsbibliothek Kassel und zählen zu den bedeutendsten Kulturgütern im heutigen Hessen.
Die einzigartigen Dokumente sind mit reizvollen Bildern reich illustriert. Neben dem Heiligen Bonifatius und der Heiligen Elisabeth von Thüringen treten legendenhafte und reale Figuren ebenso auf wie die „kleinen Leute“, die in Krieg und Frieden Geschichte geprägt und erlebt haben. Klostergründungen, Städte- und Burgenbau, Kampf und Gewalt in ungezählten Fehden werden von unbekannter Künstlerhand in Bilder umgesetzt, die in dem Vertrag vorgestellt und interpretiert werden. Einbezogen wird in den Vortrag mit Powerpoint-Präsentation auch die von Wigand Gerstenberg angelegte Regententafel mit schmuckvollen Stammbäumen des Landgrafenhauses, in denen der Autor die Verwandtschaft der Hessen mit antiken Helden konstruiert. - Soweit unser Gast aus Marburg zum Thema. - Alle Interessenten erwartet ein sehr informativer und aufschlussreicher Vortrag über ein wichtiges Kapitel hessischer Geschichte!
Zu 8.: Am Dienstag, dem 14. Dezember 2010, um 20.00 Uhr
kommt Herr Professor Demandt, Lindheim, zu uns nach Büdingen ins „Heuson-Museum im Rathaus“ (Sitzungssaal) und spricht über das Thema „Was wäre wenn? Alternativen zur deutschen Geschichte“. Unser Gast Professor Dr. Alexander Demandt ist uns allen von vie-len Vorträgen und von seinen Büchern her bekannt und bedarf keiner weiteren Vorstellung. Er hat 1957 am Büdinger Wolfgang-Ernst-Gymnasium das Abitur abgelegt und war zuletzt Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Zum Thema führt er aus: „Die Geschichte ist eine Folge von Entscheidungssituationen, die jeweils auch anders, als geschehen, hätten ausfallen können. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn Arminius verloren hätte und Germanien romanisiert worden wäre, welche Folgen es gehabt hätte, wenn 732 die Muslime gesiegt hätten, wenn es nicht zu einer Kaiserkrönung Karls des Großen gekommen wäre. Die Kür Karls V. hätte misslingen, der Bauernkrieg Erfolg haben können. Wie wäre es ohne Wallenstein, ohne Friedrich den Großen, ohne Metternich weitergegangen? Musste die 48er Revolution scheitern, der Erste Weltkrieg ausbrechen, Hitler die Macht ergreifen? Was hätte die Kuba-Krise auslösen können? - Gedanken dazu bietet ausführlicher das im Herbst 2010 im Berliner Propyläen-Verlag erscheinende Buch des Redners: „Es hätte auch anders kommen können. Wendepunkte deutscher Geschichte“. - Wer sich mit Geschichte, selbst mit der Geschichte seines eigenen Lebens befasst hat, ist sicher irgendwann auf die Frage gestoßen: Was wäre wenn...? Bezüglich der deutschen Geschichte gibt Professor Demandt außerordentlich interessante Antworten für alle Freunde der Geschichte!
Wetteraukreis (pdw). So kennen wir unser Kfz-Kennzeichen: Nach dem Zulassungsbezirk ein oder zwei Buchstaben und drei Ziffern. „Während in der Vergangenheit maximal 3 Ziffern im Kennzeichen kombiniert vergeben werden konnten, ist es ab dem 1. September allen Zulassungsbehörden nun erlaubt, vier Ziffern zuzuteilen“, teilt Kreisbeigeordneter Ottmar Lich mit.
Damit geht ein Wunsch vieler Kundinnen und Kunden in Erfüllung, freilich musste vorher die Rechtslage mit dem zuständigen Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung geklärt werden. Bislang war die Vergabe von vier Ziffern nämlich nur größeren Zulassungsbehörden erlaubt, bei denen die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kombinationen mit drei Ziffern nicht mehr ausreichte.
Allerdings wird damit das Kennzeichen nicht zu einer nach oben offenen Richterskala: Aus Platzgründen dürfen insgesamt nur sieben Zeichen mit Buchstaben und Ziffern geprägt werden. Die Vergabe von vier Ziffern ist daher nur möglich, wenn neben dem "FB" für unseren Zulassungsbezirk lediglich ein Buchstabe verwendet werden kann: zum Beispiel FB-A 9999.
Die neue Verfahrensweise gilt ab 1. September und bis dahin soll auch die Reservierung der neuen Kennzeichen-Kombinationen über das Internet ermöglicht werden. Weitere Informationen beim Fachdienst Verkehr, Fachstelle Straßenverkehrs- und Zulassungsangelegenheiten, Telefon: 06031-83 0.
Wetteraukreis (pdw). Der mit 2000 Euro dotierte Wetterauer Umweltschutzpreis des Jahres 2010 wird an den Butzbacher Amphibienschützer Hans-Georg Dittgen verliehen. Die Belobigung, die mit einen Geldpreis von 500 Euro verbunden ist, geht an Reinhold Stock aus Nidda. Landrat Arnold versteht den Umweltschutzpreis als ein Signal an den ehrenamtlichen Naturschutz, dass deren Wirken anerkannt und gewürdigt wird. „Wir haben in der Wetterau eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem ehrenamtlichen Naturschutz und den Behörden. Darauf können wir stolz sein und auf diesem Fundament vieles für den Schutz von Natur und Umwelt in der Wetterau erreichen.“
Im Amphibienschutz hessenweit vorn
„Dass die Wetterau in Sachen Amphibienschutz hessenweit vorne liegt, hat sie vor allem Hans-Georg Dittgen zu verdanken.“ Landrat Joachim Arnold hat in einer Pressemitteilung den Umweltschutzpreisträger des Wetteraukreises vorgestellt. Hans-Georg Dittgen ist seit Jahrzehnten in mehreren Funktionen des ehrenamtlichen Naturschutzes tätig und das nicht nur in seiner Heimatstadt Butzbach, sondern weit über deren Grenzen hinaus. Besonders beispielhaft ist sein kreisweites Engagement in Sachen Amphibienschutz.
Hans-Georg Dittgen ist seit fast 30 Jahren Vorsitzender der NABU-Gruppe Butzbach. In dieser Funktion hat er schon früh Schwerpunkte im Amphibienschutz gesetzt. Neben der Aufstellung von Schutzeinrichtungen organisiert er auch das qualitative Sammeln und Zählen. Allein die Bestimmung der Arten und deren Anzahl beansprucht mehrere Wochen aktiver Ehrenamtsarbeit im Jahr.
Zudem hat er den Bau einer ganzen Reihe von Amphibientümpeln initiiert. Viele der im Kreisgebiet vorhandenen Amphibienschutzzäune gehen auf sein Betreiben und seine organisatorische Arbeit zurück. „Ohne sein unermüdliches Engagement“, so der Wetterauer Landrat, „wäre der Amphibienschutz in der Wetterau den einzelnen Ortsgruppen überlassen und auf einem deutlich schlechteren Stand.“
Neben dem Amphibienschutz widmet sich Hans-Georg Dittgen auch anderen Fragen des Naturschutzes. Ob beim Bau oder der Reinigung von mehr als 100 Nistkästen oder der Erhaltung des größten zusammenhängenden Orchideenvorkommens oder etwa dem Biotopschutz im Bereich des ehemaligen Schießplatzes der US-Armee in der Gemarkung Butzbach, Hans-Georg Dittgen steht überall an vorderster Stelle.
Belobigung für Reinhold Stock
Dem langjährigen Vorsitzenden der Natur- und Vogelschutzgruppe Ober-Schmitten, Reinhold Stock aus Nidda/Unter-Schmitten, wird für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Umweltschutz eine Belobigung ausgesprochen. Reinhold Stock gehört zu den einsatzfreudigen und aktiven Umweltschützern, ohne die die praktische Vereins- und Verbandsarbeit nicht möglich wäre.
Besonders am Herzen liegt Reinhold Stock das Biotop am Steinbruch in Michelnau. In diesem geologischen Kleinod hat er schon viele praktische Arbeitseinsätze geleistet. Hinzu kommt sein Engagement bei der Pflege der Orchideenwiese bei Eichelsdorf, aber auch die Obstbaumpflege auf städtischen Grundstücken, die Anlage und Betreuung von Feuchtbiotopen und Feldgehölzen sowie der Mager- und Trockenrasen.
Auch in seiner Funktion als aktives Vorstandsmitglied bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Ortsverband Nidda und Umgebung, hat sich Reinhold Stock durch tatkräftige Aktionen, insbesondere beim Schutz von Ameisen, hervorgetan.
Der Umweltschutzpreis des Wetteraukreises wird seit 1980 vergeben.
Das erste Magazin für die Büdinger Altstadt ist nun auf dem Markt. Herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Büdingen bringt die „Altstadt-Schelle“ Interessantes und Neues aus kulturellen und historischen Bereichen der Stadt. Sie wendet sich nicht nur an Büdinger Leser, sondern zugleich an Besucher, die auf einen Blick Informationen zum Kulturleben Büdingens bekommen wollen. Die Erstausgabe kann ab sofort in den Büdinger Buchhandlungen, bei der Tourist- Information, in vielen Geschäften der Alt- und Neustadt – und natürlich bei der Geschichtswerkstatt - erworben werden.
Die Titelgeschichte widmet sich stets einem aktuellen Thema, diesmal der Erweiterung des 50er-Jahre-Museums, dessen wesentliche neue Elemente vorgestellt werden. Schon vor der Eröffnung am 11. September erhält man einen ersten Eindruck davon, was in den zusätzlichen Räumen geboten wird. In den folgenden Ausgaben der Altstadt-Schelle werden auf einer Doppelseite jeweils ein Büdinger Museum und ein Verein ausführlich vorgestellt. Diesmal wird das Heuson-Museum zusammen mit dem Büdinger Geschichtsverein präsentiert.
Die Rubrik „Über die Stadtmauer geschaut“ greift ein Thema jenseits des historischen Kerns auf. Hier werden später auch die Büdinger Stadtteile zu Wort kommen. Aus Anlass ihres 100jährigen Bestehens erscheint ein Artikel zum Bau der Stadtschule aus dem Jahr 1912.
Historischer Lesestoff ganz anderer Art sind die zahlreichen Büdinger Sagen, die ebenfalls einen festen Platz haben. Den Anfang macht „Vom Erdenmännchen im Büdinger Schloss“.
Geschäfte, Museen, Cafés und Restaurants (und was man sonst so alles brauchen kann) sind in zwei Stadtplänen übersichtlich angeordnet. Viele Anlaufpunkte stellen sich mit ihrer „Visitenkarte“ vor, auf der auch Öffnungszeiten vermerkt sind. Jede Ausgabe der Altstadt-Schelle bietet zwei Geschäften die Möglichkeit, ihr Angebot in Text und Bild vorzustellen. Den Auftakt bilden das „Camelot“ und das „Büdinger Puppenhaus“ in der Straße Altstadt.
Der fünfseitige Veranstaltungskalender zeigt an, was in den nächsten drei Monaten in Büdingen so alles in kultureller Hinsicht passiert. Damit hat Mensch einen präzisen Überblick und kann in Ruhe langfristig planen.
Mit der Altstadt-Schelle steht nun für Bewohner und Besucher der historischen Stadt ein farbiges Magazin zur Verfügung, das vierteljährlich Informationen aus Kultur und Geschichte, Unterhaltung und Kulinarischem bündelt. Und das zum kleinen Preis von 1,00 €.
Die 2. Ausgabe erscheint am 1. Dezember 2010 mit der ausführlichen Vorstellung des 50er-Jahre-Museums und seines Fördervereins. Weitere Themen sind der Weihnachtsmarkt und die Herrgottskapelle in der Bahnhofstraße.
Altstadt-Schelle
20 Farbseiten DIN A4, geheftet, 1,00 € zuz. 1,00 Versand
Pilgerweg zur Remigiuskirche in Büdingen
Wir beginnen, wie bereits angekündigt, mit einem Pilgerweg dorthin, wo die Wurzeln unserer Kirchengemeinde sind, nämlich zur Remigiuskirche in Büdingen. Wir treffen uns am
Samstag, 28. Aug. 2010 um 9.00 Uhr am Bürgerhaus in Büches und pilgern von dort aus unter der Leitung unseres Pfarrers, Herrn Fuchs, zur Remigiuskirche.
Dort werden wir ein gemeinsames Abendmahl haben und anschließend über Pferdsbach und Dudenrod nach Wolf zurück pilgern, um den Tag mit einer Andacht in unserer Kirche zu schließen. Für alle, die sich den Weg als Pilger nicht zutrauen, werden wir Fahrgelegenheiten finden. Für Wegzehrung sollte jeder Teilnehmer selbst sorgen.
Lassen Sie Seele und Ohren verwöhnen!
Die Hessische Kantorei wird am Samstag, 04. Sept. 2010 bei uns zu Gast sein und für uns eine geistliche Abendmusik mit Werken von Schein, Schütz, Rheinberger, Nystedt und anderen veranstalten. An der Orgel werden Sie Bernd Genz aus Höchst-Hassenroth hören. Die Kirche wird ab 19.00 Uhr geöffnet sein, damit alle einen angemessenen Platz finden können; das Konzert beginnt dann um 20.00 Uhr.
Die Hessische Kantorei ist ein seit 1948 bestehender übergemeindlicher Chor der Ev. Kirche in Hessen und Nassau; die Mitglieder kommen aus dem gesamten Kirchengebiet. Die Leitung hat Frau Dr. Christa Reich. Seit seiner Gründung besucht er in jedem Monat eine andere Gemeinde.
Kirche, Pfarrer, Bücher
ein Dreiklang, der sich nicht trennen lässt! Wie war das aber in früheren Zeiten, ganz und gar zu der Zeit, als unsere Kirchengemeinde entstand?
Pfarrer Friedrich Fuchs wird im Rahmen des „Literarischen Salon“ am Freitag, 10. Sept. 2010 um 19.30 Uhr in unserem Gemeindehaus den Bücherschrank des Wolfer Pfarrers um 1700 vorstellen.
Festgottesdienst
300 Jahre Kirche in Wolf sind es wert, gebührend gefeiert zu werden; aber wir dürfen dafür auch dankbar sein! Deshalb wird am Sonntag, 12. Sept. 2010, um 10.00 Uhr der Festgottesdienst in unserer Kirche gefeiert, in dem wir Dank sagen wollen für viel Gutes, das uns und unseren Gemeinden geschieht und in dem wir uns auf den Grund besinnen, auf dem wir als Kirche in Frieden und Freiheit heute stehen können. Wir freuen uns auf viele Gäste und darauf, im Anschluss an diesen Gottesdienst mit Ihnen allen gemeinsam unser Gemeindefest zu feiern
Gemeindefest rund um die Kirche
Sonntag, 12. Sept. 2010 nach dem Gottesdienst
Das Mittagessen werden uns im Hof Nazarenus die Feuerwehr, der Obst- und Gartenbauverein und der Gesangverein bereiten; Kaffee und Kuchen von den Mitgliedern des Strick- und Seniorenkreises und vielen anderen Helfern gibt es in unserem Gemeindehaus.
BÜDINGEN (Kr) Die Seniorenwohnanlage, ehemals Kreisaltenwohnheim am Nussgraben, ein Gebäude aus den 50er Jahren, entspricht schon lange nicht mehr unseren heutigen Wohnstandards.
Seit fast 3 Jahren bemüht sich der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Büdingen (Sylvia Krieger, Vorsitzende des Ortsvereins, und Christian Knaf, Vorsitzender des Trägervereins) um Förder- und Finanzmittel, um das Gebäude hinsichtlich der Elektroanlagen und der Sanitäreinrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Oberhessen ist es jetzt gelungen, die notwendigen Kredite über KfW-Mittel zu realisieren, so dass das Architekturbüro von der Heid nunmehr die durch Ausschreibung ermittelten Handwerker mit der Renovierung beauftragen konnte. Das Gebäude soll mit einer Brandmeldeanlage, entsprechenden Elektroleitungen und Duschbädern in jeder Wohnung ausgestattet werden. Die Arbeiterwohlfahrt hat auf diese Maßnahme insofern hingewirkt, dass ein Teil der Wohnungen derzeit leer steht, die zunächst einmal renoviert werden können. Im weiteren Verlauf werden die Bewohner dann in diese renovierten Räume umziehen und die Arbeiten können im nächsten Trakt ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Im Anschluss daran wird die AWO sehr schnell dafür Sorge tragen, dass alle Wohnungen wieder vermietet werden und dass durch Veranstaltungen, Vorträge usw. und auch durch entsprechende Hilfen durch Zulieferdienste den Bewohnern das Leben erleichtert wird.
Ein großer Wunsch, der Ein- oder Anbau eines Aufzuges muss derzeit noch zurückstehen, er ist ganz einfach nicht zu finanzieren.
Jörg Krieger (stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins) teilt allerdings mit, dass sich die Arbeiterwohlfahrt vorgenommen hat, durch eine Umgestaltung der Außenanlage einen barrierefreien Zugang zu mindestens zwei Ebenen zu schaffen, der es gehbehinderten Personen ermöglichen wird, das Haus bequem zu erreichen. Dafür hat sich die AWO vorgenommen, alle Büdinger Firmen um ihre Hilfe zu bitten; ein entsprechendes Schreiben wird in den kommenden Wochen an die Geschäftsleitungen versandt werden.
Ein Schritt auf dem Wege, das Gebäude mehr und mehr im Bewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger zu verankern, ist die Öffnung der Räumlichkeiten für verschiedene Büdinger Vereine, die dort ihre Treffen bzw. Übungsstunden haben. So freut sich die AWO, insbesondere Frieda Siemon darüber, dass der Freundeskreis in ihren Räumen tagt, dass der Schachclub seine Übungsstunden dorthin verlegen will und dass Informationsveranstaltungen gesetzlicher Betreuer in dem Gebäude stattfinden. Alle diese Veranstaltungen bringen ein Miteinander der Bewohner der Einrichtung mit den Vereinsmitgliedern und können nach beiden Seiten sicherlich befruchtend wirken.
Ein weiterer Schritt wird die Namensgebung für die Wohnanlage sein; die Arbeiterwohlfahrt bittet alle Büdingerinnen und Büdinger um die Mitteilung von Namensvorschlägen, die den Bezug zur Arbeiterwohlfahrt, aber auch den Bezug zu unserer Region erkennen lassen, oder aber die freundliche Offenheit der Einrichtung zum Ausdruck bringen. Sie können Ihre Vorschläge unter www.awo-buedingen.de oder per Email an info@awo-buedingen.de abgeben, dort erhalten Sie auch weitere Informationen; telefonisch erreichen Sie das Büro der AWO montags und donnerstags jeweils von 9.00 - 12.00 Uhr unter der Rufnummer 06042-36770. Die Arbeiterwohlfahrt freut sich auf Ihre Vorschläge und wird diese bis zum Jahresende sammeln, von einer Mitgliederversammlung beurteilen und die ausgelobten Preise vergeben lassen.
Am 14. und 15. August war wieder Prüfung in der Hundeschule. Leistungsrichter Melanie Kuhn aus Hauptschwenda bewertete an beiden Tagen die Hundeschüler mit ihren Vierbeinern.Am Samstag bei herrlichem Sommerwetter gingen drei Familienbegleithunde, nach geschriebener Sachkunde, an den Start. Leider konnte hier ein Hund nicht bestehen.Die beiden anderen erreichten folgende Punktzahl von 100:
Roswita Herd mit Naola 97 Punkte
Barbara Kraft mit Alf84 Punkte
Jetzt kamen fünf Begleithunde an die Reihe, sie wurden wie folgt bewertet von 60 Punkten:
Stefanie Altenburg mit Barney 51 Punkte
Michael Albert mit Hook 50 Punkte
Regina Albert mit Cheyenne 47 Punkte
Gerlinde Sauer mit Cliff 46 Punkte
Sandra Lauber mit Kira 43 Punkte
Nun wurde noch von drei Hundeschülern der Hundeführerschein abgelegt. Auch hier geht eine theoretische Sachkundeprüfung voraus, der Hund muss einige harte Tests bestehen wie „Platz“ unter starker Ablenkung, Unbefangenheit – Befangenheit, Führigkeit und Verhalten beim durchlaufen einer Personengruppe, Unbefangenheit gegenüber Autos und Personen, Begegnung mit Personen, Artgenossen, Joggern, Fahrrad und Mopedverkehr. Richterin Melanie Kuhn konnte zu folgenden Ergebnissen, hier können 150 Punkte erreicht werden, gratulieren:
Susanne Kuhl mit Bindy147 Punkte
Andrea Werner mit Amy 142 Punkte
Sarah Dubowy mit Oskar 138 Punkte
Nach dem Stadtteil erfolgte eine Siegerehrung, es wurden Pokale, Urkunden und Präsente überreicht.
Am Sonntag waren es sieben 6-Kampf-Teams, die ihre Leistungen der Richterin Melanie Kuhn vorführten. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint, es blieb trocken bis zur letzten Unterordnung. Die Teams wurden wie folgt bewertet, hier sind 600 Punkte zu erreichen:
Susanne Krall mit Balu 596 Punkte
Dieter Gaidies mit Kliv583 Punkte
Anja Leo mit Susi572 Punkte
Jördis Schuch mit Gonzo 542 Punkte
Anja Leo mit Strolch535 Punkte
Petra Anke mit Blacky529 Punkte
Jördis Schuch mit Gismo 473 Punkte
Auch hier gab es eine Siegerehrung. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und vielen Dank für das Vertrauen. Danke auch an Leistungsrichterin Melanie Kuhn für das faire Richten.